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Neunzehn Minuten

Titel: Neunzehn Minuten
Autor: Jodi Picoult
gelesen: November 09

"Lieber Peter,
du kennst meinen Namen nicht, aber ich war Nummer 9. Die Zahl stand mit Textmarker auf meiner stirn, als man mich aus der Schule getragen hat. Du hast versucht, mich zu töten. Ich bin nicht bei deinem Prozess dabei, also such mich gar nicht erst unter den zuschauern. ich konnte es nicht mehr ertragen, in sterlin zu leben, deshalb ist meine Familie vor einem Monat umgezogen. Nächst Woche fange ich hier in Minnesota mit der Schule an, aber schon jetzt haben alle von mir gehört: Ich bin die überlebene von Sterling High. Ich habe keine Interessen, ich habe keine Persönlichkeit, ich habe keine Geschichte, außer der, die du mir gegeben hast. ich war ganz gut in der Schule, aber jetzt sind mir meine Noten ziemlich egal. Ich hatte große Träume, aber jetzt weiß ich nicht mal, ob ich noch aufs College gehen will, wo ich doch noch immer keine Nacht durchschlafen kann. Ich kriege Panik, wenn Leute leise von hinten näher kommen oder irngdwo eine Tür zuknallt. Ich bin lange genug in Theraphie, um eines mit Sicherheit sagen zu können. ich werde Sterling nie wieder betreten. Du hast mir in den Rücken geschossen. Die Ärzte meinten, ich hätte noch Glück gehabt - wenn ich in dem Moment genießt oder mich umgedreht hätte, um dich anzusehen, würde ich jetzt im Rollstuhl sitzen. Stattdessen muss ich bloß damit leben, dass die Leute mich anstarren, wenn ich mal ein knappes Top anziehe, weil dann die Narbe vom Einschuss und der Thoraxdrainage und der Naht zu sehen sind. Ist mir egal - früher haben sie auf die Pickel in meinem Gesicht geglotzt; jetzt haben sie eben eine andere Stelle, auf die sie sich konzentrieren können. Ich hab viel über dich nachgedacht. Ich finde, du  solltest schuldig gesprochen werden. Es ist fair, und was du gemacht hast, war nicht fair, und irgendwie ist das ausgleichende Gerechtigkeit. Ich war mit dir im Französischkurs, wusstes du das? Ich hab am Fenster gesessen, zweite Reihe von hinten. Ich fand dich immer ein bisschen rätselhaft, und ich mochte dein Lächeln. Ich wäre gern mit dir befreundet gewesen.
Es grüßt dich,
Angela Phlug"

In Neunzehn Minuten beendet Peter das Leben von 10 Mitschülern, in einem Amoklauf an seiner Highschool und muss sich deswegen vor Gericht verantworten, während dessen versucht Josie wieder zu ihrem gewohnten Leben zurück zu kehren, doch das gelingt ihr nicht, ihr Freund ist tot, umgebracht von Peter, ihrem besten Freund aus Kindheitstagen, der von den Sportskanonen der Schule, zu dennen auch Josie´s Freund zählte, immer nur verspottet wurde.
Das Buch schildert in verschiedenen Perspektiven und Zeitsprüngen wie sich die Tat abgespielt hat, was Peter soweit gebracht hat und wie das Leben nach dem Amoklauf aussieht. Bis zum Ende hin ist einem der wahre Tatverlauf nicht klar und er wird auch erst auf den letzten Seiten aufgeklärt.
Ich fand das Buch Zeitweise so packend geschrieben das ich das Buch nicht weg legen wollte. An anderen Stellen viel es mir schwer weiter zu lesen weil die Dinge die zu Peter´s Tat führen mich unglaublich wütend gemacht haben. Es fesselt und lässt einen nicht mehr los und es malt nicht nur schwarz weiß sondern zeigt die Welt in all seinen grau Schattierungen.

27.3.10 19:31
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


May / Website (27.3.10 19:59)
Das Buch habe ich in Amerika gelesen, Picoult hat ein Hammertalent! Ich fand das Ende vorallem so bewegend.

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